Die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt gestaltet sich trotz innovativer und guter Projekte nach wie vor sehr schwer. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt vorrangig ein Frauenproblem und ist gleichbleibend schwierig. Eine Möglichkeit der Entschärfung dieser Situation scheitert oft an der Teilnahmslosigkeit bzw. Blockadehaltung von Männern gegenüber der Problematik. Auch Männer ohne Arbeit engagieren sich in der Regel nur wenig in der Familie.

Die Sensibilisierung und Aktivierung von langzeitarbeitslosen Männern für die Familienarbeit kann helfen, die Vereinbarkeitsprobleme von Frauen zu reduzieren und somit die Chancengleichheit der Geschlechter zu erhöhen. Zusätzlich kann dies zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls dieser Männer führen.

Die Aufgabe bestand darin, Hintergrunddaten über die Zielgruppe „langzeitarbeitslose Männer“ zu sammeln und auszuwerten. Auf der Grundlage dieser ermittelten Daten konnten dann Handlungsempfehlungen entwickelt und erste Modellprojekte angestoßen werden.

Laufzeit: 2006 bis 2007


Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch das Ministerium für Arbeit, Bau und Landesentwicklung.